Aktuelles

Die Verfügbarkeit des Ostens

Ana Hoffner ex-Prvulovic*: Seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist oft zu hören, dass die Nahrungsmittelproduktion und die Pflegearbeit es in die mediale Öffentlichkeit geschafft haben. Das erweckt den Anschein, als wären diese Arbeitsbereiche vorher nicht dagewesen. Tatsächlich weist das aktuelle System der Beschäftigung von Erntehelfer*innen und 24-Stunden-Betreuer*innen eine Struktur der Ausbeutung auf, die nicht erst jetzt entstanden ist. Die beiden Initiativen Sezonieri – Kampagne für die Rechte von Erntearbeiter*innen und DREPT – Interessensvertretung der 24-Stunden-Betreuer*innen setzen sich für bessere Arbeitsbedingungen für Beschäftigte ein und leisten gleichzeitig eine Analyse und Sichtbarmachung der ökonomischen, sozialen und kulturellen Verhältnisse, die diese erzeugen. Was genau machen Sezonieri und DREPT?

Das Gespräch ist hier auf der Website der Kunsthalle Wien auf Deutsch und Englisch zu lesen.
 
 

 

EU-Kommission legt Leitlinien für Saisonarbeit vor

Vor einigen Tagen hat die EU-Kommission LEITLINIEN FÜR SAISONARBEITNEHMER IN DER EU IM ZUSAMMENHANG
MIT DEM COVID-19-AUSBRUCH veröffentlicht! Ein Kommentar dazu von Martina Schneller aus der Internationalen Abteilung der Produktionsgewerkschaft/ÖGB. Ein starkes Zeichen, dass die zum Teil äußerst harten und unwürdigen Arbeitsbedingungen von Saisonarbeitskräften in Europa endlich problematisiert wird! Machen wir politisch Druck, dass die Leitlinien auch umgesetzt werden!

Willst Du dich bei der sezonieri-Kampagne engagieren?

Dich in unsere E-Mail-Verteiler einschreiben?

Wir freuen uns und brauchen immer Aktivist_innen, die sich einbringen wollen. Ganz besonders sind wir auf der Suche nach Aktivist_innen die Rumänisch, Ungarisch, BKS, Ukrainisch oder Albanisch sprechen.

Melde dich unter sezonieri@gmx.at

[ic_add_posts showposts=’5′]